Anregung im Oktober 2016

Stimme  Körper  Motivation  Konfliktklärung


Körperwahrnehmung – wie innen, so außen – wie außen, so innen

So, wie du dich fühlst, so siehst (strahlst) du aus in Haltung, Mimik, Blick und Gestik. (Prinzip innen wie außen.) Und so, wie du dich körperlich hältst, blickst, dein Gesicht ziehst, deine Hände hältst, so fühlst du dich. (Prinzip außen wie innen.)
Deshalb wissen wir meistens, wie jemand drauf ist, wenn ihn nur sehen. Wir nehmen dessen Ausstrahlung wahr. Das können andere mit uns auch.
Deshalb erleben wir manchmal „miese“ Tage, wenn wir (innerlich) an Unerfreulichem festhalten („mieses“ Wetter, „mieser“ Kaffee, „miese“ Kollegen). Folge: Schlaffe, verschlossene oder verspannte Haltung, Mimik, Blick und Gestik. Du bleibst unkreativ, destruktiv, energielos, nimmst eher nur Abträgliches wahr. – Der Tag bleibt mies.

Zur Veränderung 3 Tipps

  1. Ich nehme mir 30 Sekunden Zeit. Ich nehme wahr, wie ich mich fühle. (Leicht – schwer? Offen – verschlossen? Angespannt – schlaff?) Ich nehme mir 10 Sekunden Zeit. Ich nehme wahr, was ich denke. Ist es erbaulich?
    Mein Körper folgt meinem Denken. Denke ich eher abträglich, mit unangenehmen Gefühlen verbunden, wird meine Haltung, Spannung, Gesichtszüge, Hände verspannt, verschlossen, nachteilig. Das ist OK, die Frage ist…
  2. Will ich so bleiben?? Nein? Also lockern, schütteln, massieren, klopfen, vielleicht ein Lied (mit)singen, bewegen, vielleicht „tanzen“. Das bringt Leichtigkeit, Perspektivwechsel, Aktivität, Beweglichkeit in meinen Körper, in meine Haltung – innen wie außen.
    Ich erinnere mich (und meinen Leib), was ich möchte: einen selbstgestalteten Tag. (Statt fremd oder durch Stress bestimmt oder gefühlsautomatisiert). Einen Tag mit Offenheit, Wachheit, Anteilnahme, Freude. (Statt verschlossen, einsam, bedrückt.) Was will ich ausstrahlen? Was möchte ich, dass die anderen von mir denken? Ich formuliere selbstbewusst eine Antwort darauf! Dann probiere ich aus und nehme eine solche Haltung, mittlere Spannung, Mimik, Gestik ein. So dass ich spüre, „ja, es fühlt sich so an: jetzt strahle ich es aus!“
  3. Aufrecht hinsetzen oder stellen, langsamer, tiefer atmen, Arme und Hände öffnen. Eine Minute kraft-, schwung- und spannungsvolle Gesten mit Armen und Händen nach vorne und oben machen, so genannte „Power Poses“ (nach Amy Cuddy, Havard Busness School). Schwingen, erheben, Fäuste, freundliches „Luftkarate“. Oder die „Lächel-/Grinse-Übung“ ausprobieren (nach Vera Birkenbihl). Power Poses und Lächel-Übung regen Nerven so an, dass sich die Stimmung hebt und Kraft-Hormone ausgeschüttet werden (außen wie innen). Folge: Ich rege mich selbst zu mehr Energie und positiver Laune an!
    Auch wenn’s mir am Anfang schwer fällt und seltsam vorkommt… Das ist mit allem Neuen so. Ich probiere weiter!

Mehr Freude!

Passendes, unterstützendes Seminar dazu:
Körpererfahrung & selbst bewusst sein - Nonverbale Kommunikation & präsenter Auftritt 
aktuellen Termin und Ort bitte erfragen.

 

Telefon: 0511 / 9994000, E-Mail: info(at)schwichtenberg-training.de